Kältetherapie, auch Kryotherapie genannt, beinhaltet die Anwendung von Kälte auf den Körper. Dies kann durch Methoden wie Duschen, Eisbaden oder Kaltwasserbäder erfolgen, aber auch durch lokale Anwendung, zum Beispiel mit einem Kühlpack, Kältegel oder einer Eismassage.
Kältetherapie wird häufig bei akuter Zerrung, Schwellung, Schmerzen oder einem Wärmegefühl und Druckempfindlichkeit in Muskeln und Gelenken eingesetzt. Ziel ist es nicht, eine Erkrankung sofort zu heilen, sondern den Körper vorübergehend zu unterstützen, indem Schmerzsignale gedämpft, Schwellungen reduziert und die betroffene Stelle beruhigt werden.
Bei Kälteeinwirkung auf die Haut sinkt die Temperatur der Haut und des darunterliegenden Gewebes. Dadurch verringert sich vorübergehend die Aktivität der Nervenenden, was zu einer geringeren Schmerzwahrnehmung führen kann.
Einer der bekanntesten Effekte der Kältetherapie ist das betäubende Gefühl. Kälte verlangsamt vorübergehend die Weiterleitung von Nervensignalen, wodurch Schmerzen oder Überempfindlichkeit gelindert werden können. Dies ist ein Hauptgrund, warum Kälte häufig bei akuten Schmerzen oder nach Verletzungen eingesetzt wird. Studien zur Kälte- und Wärmetherapie bei Muskelschmerzen zeigen, dass Kälteanwendungen Schmerzen reduzieren können, wobei die Wirkung je nach Methode, Zeitpunkt und individueller Veranlagung variiert.
Bei akuter Überlastung oder Verletzung reagiert der Körper mit Wärme, Rötung und Schwellung. Kälte bewirkt eine vorübergehende Verengung der Blutgefäße und kann so die Flüssigkeitsansammlung im betroffenen Bereich begrenzen. Daher wird Kühlung häufig in der Anfangsphase nach einer Verstauchung, Prellung oder Überbeanspruchung angewendet.
Im Sport wird Kältetherapie regelmäßig nach intensiver Belastung eingesetzt. Insbesondere die Kaltwassertherapie wurde in Studien mit reduziertem Muskelkater und einem schnelleren subjektiven Erholungsgefühl nach starker Anstrengung in Verbindung gebracht. Allerdings ist die Studienlage nicht für alle Formen der Kältetherapie gleich aussagekräftig, und der Erfolg hängt von der Anwendung, dem Zeitpunkt und der Art des Trainings ab.
Kältetherapie kann helfen, wenn sich ein Bereich warm, empfindlich oder verstopft anfühlt. Der kühlende Effekt kann schnell Linderung verschaffen und das Reizgefühl reduzieren.
Kälte kann eine betäubende Wirkung auf die Haut und das darunterliegende Gewebe haben. Dadurch können Schmerzsignale vorübergehend schwächer weitergeleitet werden.
Schwellungen können bei akuter Überanstrengung oder Verletzung auftreten. Kältetherapie kann die Durchblutung im betroffenen Bereich vorübergehend reduzieren und so möglicherweise die Flüssigkeitsansammlung begrenzen.
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KAMPFER
Kampfer wird häufig aufgrund seiner kühlenden und beruhigenden Wirkung auf der Haut verwendet. Er kann die Intensität von Schmerzen, Empfindlichkeit oder Schwellungen vorübergehend lindern. Daher wird Kampfer oft bei Muskel- und Gelenkbeschwerden nach Anstrengung oder äußerer Einwirkung angewendet.
MÜNZE
L-Menthol kommt natürlich in Minze vor und ist für seine kühlende Wirkung auf die Haut bekannt. Es sorgt für ein frisches Gefühl und kann vorübergehend die Intensität von Empfindlichkeit, Hitze oder Unbehagen lindern.
RIZINUSÖL
Rizinusöl wird häufig aufgrund seiner pflegenden und beruhigenden Wirkung auf die Haut verwendet. Es kann zur Linderung von Beschwerden bei empfindlichen Muskeln und Gelenken beitragen und besitzt natürliche antioxidative Eigenschaften.
Rafie Hamidpour, Soheila Hamidpour, Mohsen Hamidpour, Mina Shahlari – Kampfer, ein traditionelles Heilmittel, das in der Vergangenheit zur Behandlung verschiedener Krankheiten eingesetzt wurde
> QUELLE ANSEHEN
Suresh Rao, Manjeshwar Shrinath Baliga - in Polyphenole in der menschlichen Gesundheit und Krankheit, 2014
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